Mittwoch, 2. April 2008

Ähmmm...
Die Unruhe hat wieder zugeschlagen, und in letzter Zeit findet man mich wieder woanders...
Z.B. beim BasicBlög

Dienstag, 4. März 2008

I'm Not ThereCome gather 'round people
Wherever you roam
And admit that the waters
Around you have grown
And accept it that soon
You'll be drenched to the bone.
If your time to you
Is worth savin'
Then you better start swimmin'
Or you'll sink like a stone
For the times they are a-changin'.



Frühe Worte eines Visionärs und Kindes unserer Zeit (Hörproben für Vergessliche).

Mittwoch, 20. Februar 2008

Women can’t win.

In 2006, Catalyst (an organization that studies women in the workplace) looked at stereotypes across cultures (surveying 935 alumni of the International Institute for Management Development in Switzerland) and found that while the view of an ideal leader varied from place to place — in some regions the ideal leader was a team builder, in others the most valued skill was problem-solving. But whatever was most valued, women were seen as lacking it.

Respondents in the United States and England, for instance, listed “inspiring others” as a most important leadership quality, and then rated women as less adept at this than men. In Nordic countries, women were seen as perfectly inspirational, but it was “delegating” that was of higher value there, and women were not seen as good delegators.


Read on and ask for more money next time...

Mittwoch, 13. Februar 2008

Heute hab ich die teuflisch ausgeklügelte Personalpolitik der Post durchschaut:
Sie beschäftigen jetzt die MitarbeiterInnen aus aufgelassenen Filialen weiter als Statisten in den noch bestehenden. Es handelt sich dabei um Leute, die sie aus arbeitsrechtlichen, ethischen oder sonstigen Gründen (Papas kennen sich noch aus der Sandkiste u.ä.m.) nicht kündigen konnten, die aber keine neue Jobbeschreibung brauchen, weil sie außer Rumstehen und Schreibwerkzeuge Befingern eh nichts machen müssen.
Diese Leute stehen jetzt z.B. in meiner nächstgelegenen Postfiliale zu dritt oder viert hintereinander vor den Schaltern, erledigen scheinbar Postgeschäfte, gehen dann nach hinten und stellen sich in einer anderen Statistenschlange an. So haben sie es warm, machen wenig Arbeit, können nichts ruinieren und erwecken zudem den Eindruck, in der Post wäre mords was los.
Alle richtigen Kunden haben sowieso keine Wahl als sich anzustellen, und kaufen in ihrer Verzweiflung vielleicht eins dieser in letzter Zeit sprunghaft sich vermehrenden Postartikel, wie z.B. ein Hefterl "Alles über Ihr Sternzeichen", das auch noch 3 Briefmarken zweifelhaften Wertes enthält und nur 5 EUR kostet.
Das Konzept ist mit an Wahnsinn grenzender Scharfsinnigkeit durchdacht, fällt aber einerseits dadurch auf, dass trotz voller Bude niemand aus noch ein geht, und andererseits die wie gesagt nicht sehr leistungsfähigen Statisten sich in für zufällige Kundschaft befremdlicher Art und Weise zu kennen scheinen, einander grüßen, wissende Blicke austauschen und im Vorbeigehen zum Plaudern beginnen. Hier muss noch nachgebessert werden. Ansonsten, wie gesagt, geht das Konzept voll auf, und die Postfilialen bleiben teuflische Orte.

Montag, 11. Februar 2008

Die Welt steht auf mit Euch

Jetzt wäre es Zeit dass Götter träten aus
bewohnten Dingen
Und das sie jede Wand in meinem Haus umschlügen
Neue Seite
Nur der Wind den solches Blatt im Wenden würfe reichte hin
Die Luft wie eine Scholle umzuschaufeln:
Ein neues Atemfeld
Oh Götter Götter!
Ihr oftgekommenen Schläfer in den Dingen
Die heiter aufstehn die sich an den Brunnen
Die wir vermuten Hals und Antlitz waschen
Und die ihr Ausgeruhtsein leicht hinzutun
Zu dem was voll scheint unserm vollen Leben
Noch einmal sei es euer Morgen Götter
Wir wiederholen
Ihr allein seid Ursprung
Die Welt steht auf mit euch und Anfang glänzt
An allen Bruchstellen unseres Misslingens


R. M. Rilke

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Zu dem Zitat führte übrigens ein kleiner Dialog zum Thema "Scheitern", der mir wie aus der Seele spricht: den Radio-Mitschnitt anhören!

Dienstag, 5. Februar 2008

Weder interessiert es jemanden, warum jede beliebige Personengruppe, die am Graben oder auf der Kärntnerstraße zum Stehen kommt, sich auffädelt, als würde sie gleich "Kumbaya" singen (beobachtet aus der AIDA am Stephansplatz), noch, welche Art von Integrationsstrategie hinter dem neuen SPAR-Plastiksackerl-Design steckt (festgestellt im WIFI-Kurs). Die Leute sind einfach ignorant und fühlen sich wohl damit! So bin ich natürlich auch die einzige, die letzte Woche Montag die Sturmschäden dokumentiert (bei der Ausfahrt mit der Nichte im Kinderwagen).
Es ist eben viel zu tun.

Montag, 21. Januar 2008

Ich hasse es, von fremden Leuten angegriffen oder auch nur gestreift zu werden, z.B. bereits in der Früh in der U-Bahn, aber noch schlimmer ist es, kurz nach 9 Uhr und zwar während der Arbeitszeit von einer offensichtlich im Ostblock studiert habenden Laborantin in den Arm gepiekst zu werden, und das nicht ein-, sondern sage und schreibe zweimal!
Nämlich zuerst in die linke Armbeuge, wie es sich für eine Rechtshänderin gehört, aber dafür nimmt die blonde Dame mit dem James-Bond-Akzent eine Riesennadel und schweigt sich ansonsten aus. Allerdings hat sie nicht mit einer Memme wie mir gerechnet, die bei Angst sogar ihre Venen einzieht, sodass sie kein Tröpfchen erntet und mich - nicht unfreundlich, aber auch nicht wirklich nett - nach Anfällen ungläubigen Lachens und mehrmaliger Erwähnung des Begriffs "circulus vitiosus" nochmals in den rechten Arm stechen muss, diesmal mit einer gaaaanz dünnen Nadel, mit der sie auch mein "Prinzessinen-Venchen" trifft (das Ergebnis, verdeckt durch ein überdimensionales Pflaster, ist hier abgebildet - den blauen Fleck darunter hab ich erst später gesehen und erspare seinen Anblick dem möglicherweise ebenso empfindlichen Publikum).
Kann ich was dafür, dass ich sensibel bin, hä? Warum redet sie auch nicht mit mir? Abschliessend meint sie dann, das käme sonst eigentlich nur bei Kindern vor (bei der Akupunktur musste ich mir immer anhören, die Leute, die dabei umkippen, sind ansonsten nur große, starke Männer), und dann muss ich ihr leider vermitteln, was offensichtlich ist: wenn mir jemand Blut abnehmen will, *bin* ich ein Kind!